Arztgespräch nach der Diagnose vorbereiten
Fragenliste für das nächste Gespräch (Diagnose, Stadium, Optionen, Nebenwirkungen, Zeit, Zweitmeinung, Alltag), Reihenfolge nach Wichtigkeit, Begleitperson, Notizsystem, Umgang mit Überforderung.
Wann Sie diesen Prompt brauchen
Im ersten Gespräch hört man die Hälfte. Das zweite Gespräch mit einer Liste ist das, das zählt.
Prompt ausfüllen und kopieren
So wird das Ergebnis besser
- Begleitperson mitnehmen; vier Ohren hören mehr als zwei.
- Nach der Entscheidungszeit fragen; sie ist oft größer, als man denkt.
- Krebsberatungsstellen beraten kostenlos, auch Angehörige.
So fragen Sie nach
- „Erstelle die Notizvorlage.“
- „Formuliere die Fragen zur Zweitmeinung.“
- „Wie bereite ich das Gespräch vor, wenn ich allein hingehe?“
Weitere Prompts: Krankheit und Diagnose
Befund und Fachbegriffe verstehen
Fachbegriffe aus einem Befund oder Arztbrief in Alltagssprache erklären, ohne Bewertung und ohne Prognose, mit Fragen, die man dem Arzt dazu stellen sollte; nur Begriffe eingeben, keine vollständigen Befunde.
Zweitmeinung einholen und Entscheidung vorbereiten
Wann eine Zweitmeinung sinnvoll ist, wie man sie organisiert (Recht als Begriff, Unterlagen, Zentren), Entscheidungshilfe mit Kriterien, die einem selbst wichtig sind, Gespräch mit dem behandelnden Arzt darüber.
Alltag, Arbeit und Finanzen während der Behandlung organisieren
Plan für Behandlungswochen: Termine, Fahrten, Kinderbetreuung, Haushalt, Hilfe annehmen; Arbeit (Krankschreibung, Krankengeld als Begriff, Wiedereingliederung, Gespräch mit Arbeitgeber); Anträge (Schwerbehinderung, Reha, Haushaltshilfe) als Begriffe.
Angehörige informieren und als Angehöriger unterstützen
Wie man Familie, Freunde, Kinder und Arbeitgeber informiert (Sätze, Umfang, Kanal), wie Angehörige helfen, ohne zu bevormunden, was sie selbst brauchen, Umgang mit hilflosen Reaktionen.
Reha beantragen: Antrag, Klinikwahl, Vorbereitung
Medizinische Rehabilitation als Struktur: Wege (Anschlussrehabilitation nach Klinik, Antragsreha über Arzt), Kostenträger als Begriffe (Rentenversicherung, Krankenkasse), Wunsch- und Wahlrecht als Begriff, Klinik auswählen, Unterlagen, Ablehnung und Widerspruch, Vorbereitung auf den Aufenthalt, Familie und Arbeit; keine Rechts- oder Sozialberatung.
Leben mit chronischer Erkrankung: Selbstmanagement und Arztteam
Alltag mit einer dauerhaften Erkrankung (Diabetes, Rheuma, Herz, MS, Darm): Symptom- und Therapietagebuch, Termine und Werte im Blick, Arztteam koordinieren (Hausarzt, Fachärzte, Medikamentenplan als Begriff), Schulungen und Programme als Begriffe, Ernährung und Bewegung als Absprache, Arbeit und Umfeld, gute und schlechte Tage, Selbsthilfe; keine medizinische Beratung.
Prompts sind der Anfang. Sicher anwenden lernen Sie im Kurs.
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