Gespräch bei Suchtverdacht vorbereiten
Beobachtungen sortieren, Zeitpunkt und Rahmen wählen, Ich-Botschaften statt Vorwürfe, konkrete Bitte, Umgang mit Abwehr und Bagatellisierung, Hilfsangebote nennen, Plan für danach.
Wann Sie diesen Prompt brauchen
Sie sehen es seit Monaten, sagen es aber nie richtig. Ein vorbereitetes Gespräch ist der erste Schritt, auch wenn es nicht sofort wirkt.
Prompt ausfüllen und kopieren
So wird das Ergebnis besser
- Nüchtern und ruhig; ein Gespräch unter Alkohol ist keines.
- Ein Gespräch verändert selten alles; es ist ein Anfang.
- Angehörigenberatung ist für Sie da, unabhängig davon, ob er geht.
So fragen Sie nach
- „Formuliere den Einstieg in drei Varianten.“
- „Wie reagiere ich auf ‚Du übertreibst‘?“
- „Erstelle die Beobachtungsvorlage.“
Weitere Prompts: Sucht in der Familie
Grenzen setzen und Co-Abhängigkeit erkennen
Muster erkennen (Verdecken, Entschuldigen, Kontrollieren, Retten), eigene Grenzen formulieren, Konsequenzen, die man hält, Verantwortung zurückgeben, Selbsthilfe für Angehörige, Plan für Rückfälle des Partners.
Konsum beim eigenen Kind oder Jugendlichen ansprechen
Anzeichen einordnen ohne Panik, Gespräch mit Jugendlichen (Cannabis, Alkohol, Vapes, Gaming), Regeln und Konsequenzen, Beziehung halten, Hilfe (Jugendsuchtberatung, Schule), Umgang mit Lügen und Rückfällen.
Kinder in einer Familie mit Suchtproblem schützen
Was Kinder brauchen (Erklärung, Sicherheit, Verlässlichkeit, Erlaubnis zu reden), altersgerechte Sätze, Notfallplan, Vertrauenspersonen, Hilfsangebote für Kinder suchtkranker Eltern, eigene Schuldgefühle.
Hilfe finden: Suchtberatung, Entzug, Therapie, Selbsthilfe
Das Hilfesystem verstehen (Beratungsstelle, Hausarzt, Entgiftung, Entwöhnung, ambulante Therapie, Selbsthilfe, Angehörigenangebote), Wege und Anträge als Begriffe, wie man einen Betroffenen begleitet, was die Familie während der Therapie tut.
Rückfall nach Therapie: Umgang als Angehöriger
Wenn der Partner oder das Familienmitglied nach Abstinenz wieder konsumiert: Rückfall einordnen (Teil des Weges, nicht Ende), Sofortreaktion (Sicherheit, Gespräch, Hilfe aktivieren), Grenzen halten, Notfallplan aus der Therapie nutzen, Kinder, eigene Gefühle (Wut, Enttäuschung), Beratung für Angehörige; keine Therapie.
Glücksspiel und Wetten: Anzeichen, Geld sichern, Hilfe
Verdacht auf Spielsucht bei Partner oder Kind (Sportwetten, Online-Casino, Automaten): Anzeichen, Geld und Konten sichern als Schritte (gemeinsame Konten, Vollmachten, Kredite), Gespräch, Sperrsystem als Begriff, Schulden (Verweis), Beratung und Therapie als Begriffe, Angehörige schützen; keine Rechtsberatung.
Prompts sind der Anfang. Sicher anwenden lernen Sie im Kurs.
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