Kollege mit Suchtverdacht: Ansprechen, Grenzen, Betrieb
Wenn ein Kollege oder eine Kollegin auffällig ist (Alkohol, Medikamente, Erschöpfung): Beobachtungen ohne Diagnose, Gespräch als Kollege (Sorge, keine Kontrolle), Grenzen (keine Vertuschung, Sicherheit am Arbeitsplatz), Wege im Betrieb (Vorgesetzte, Betriebsrat, Betriebsarzt, Suchtbeauftragte als Begriffe), Umgang mit Loyalität und Angst; keine Rechtsberatung.
Wann Sie diesen Prompt brauchen
Fahne am Morgen, Fehler am Nachmittag, und alle schweigen aus Loyalität. Schweigen hilft niemandem; Ansprechen mit Sorge schon.
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So wird das Ergebnis besser
- Sicherheit vor Loyalität; Stapler und Alkohol ist Gefahr für alle.
- Sorge äußern, nicht kontrollieren; die Beratung macht den Rest.
- Betriebsarzt hat Schweigepflicht; das ist der niedrigste Einstieg.
So fragen Sie nach
- „Formuliere das Kollegengespräch.“
- „Was ist ein betrieblicher Stufenplan bei Sucht? Fünf Sätze als Begriffe.“
- „Wie spreche ich mit dem Team über das Decken?“
Weitere Prompts: Sucht in der Familie
Gespräch bei Suchtverdacht vorbereiten
Beobachtungen sortieren, Zeitpunkt und Rahmen wählen, Ich-Botschaften statt Vorwürfe, konkrete Bitte, Umgang mit Abwehr und Bagatellisierung, Hilfsangebote nennen, Plan für danach.
Grenzen setzen und Co-Abhängigkeit erkennen
Muster erkennen (Verdecken, Entschuldigen, Kontrollieren, Retten), eigene Grenzen formulieren, Konsequenzen, die man hält, Verantwortung zurückgeben, Selbsthilfe für Angehörige, Plan für Rückfälle des Partners.
Konsum beim eigenen Kind oder Jugendlichen ansprechen
Anzeichen einordnen ohne Panik, Gespräch mit Jugendlichen (Cannabis, Alkohol, Vapes, Gaming), Regeln und Konsequenzen, Beziehung halten, Hilfe (Jugendsuchtberatung, Schule), Umgang mit Lügen und Rückfällen.
Kinder in einer Familie mit Suchtproblem schützen
Was Kinder brauchen (Erklärung, Sicherheit, Verlässlichkeit, Erlaubnis zu reden), altersgerechte Sätze, Notfallplan, Vertrauenspersonen, Hilfsangebote für Kinder suchtkranker Eltern, eigene Schuldgefühle.
Hilfe finden: Suchtberatung, Entzug, Therapie, Selbsthilfe
Das Hilfesystem verstehen (Beratungsstelle, Hausarzt, Entgiftung, Entwöhnung, ambulante Therapie, Selbsthilfe, Angehörigenangebote), Wege und Anträge als Begriffe, wie man einen Betroffenen begleitet, was die Familie während der Therapie tut.
Rückfall nach Therapie: Umgang als Angehöriger
Wenn der Partner oder das Familienmitglied nach Abstinenz wieder konsumiert: Rückfall einordnen (Teil des Weges, nicht Ende), Sofortreaktion (Sicherheit, Gespräch, Hilfe aktivieren), Grenzen halten, Notfallplan aus der Therapie nutzen, Kinder, eigene Gefühle (Wut, Enttäuschung), Beratung für Angehörige; keine Therapie.
Prompts sind der Anfang. Sicher anwenden lernen Sie im Kurs.
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