Medikamentenabhängigkeit bei Angehörigen: Erkennen und Handeln
Die stille Sucht erkennen und ansprechen: Anzeichen (Dauergebrauch, Dosissteigerung, mehrere Ärzte, Verstecken, Entzugssymptome als Begriffe), betroffene Mittelgruppen als Begriffe (Benzodiazepine, Z-Substanzen, Opioide, Schmerzmittel), besonders Ältere und nach Krankheit, Gespräch (ohne Vorwurf, Sorge, Angebot), Arzt einbeziehen (Hausarzt, Schweigepflicht, Entbindung als Begriffe), Absetzen nur ärztlich (Risiken), Hilfen (Suchtberatung, Entzug, Alternativen zu Schlafmitteln als Begriffe), Grenzen für Angehörige, Notfallzeichen; keine medizinische Beratung.
Wann Sie diesen Prompt brauchen
Die Mutter nimmt seit sechs Jahren jeden Abend die Schlaftablette, und ohne geht es nicht mehr. Medikamentensucht sieht aus wie Therapie; Angehörige erkennen sie, wenn sie hinschauen.
Diese Angaben fragt der Prompt ab
- Situation (ohne Namen), zum Beispiel: Mutter 72 nimmt seit Jahren Schlafmittel, Dosis gestiegen, holt Rezepte bei zwei Ärzten, verwirrt und sturzgefährdet, Hausarzt verschreibt weiter, Mutter wehrt Gespräch ab
- Ziel, zum Beispiel: Anzeichen einordnen, Gespräch führen, Hausarzt einbeziehen, sicheres Absetzen als Weg, Hilfen, Grenzen
Vollständiger Prompt: für Mitglieder der Prompt-Werkstatt
Der fertige Prompt mit Eingabefeldern und Kopierknopf, 3 Tipps für ein besseres Ergebnis und 3 Nachfrage-Sätze gehören zum Vollzugang. Zwei Varianten: Einmalkauf 49 € mit Download aller 1332 Prompts, oder Monatsabo 4,90 €, jederzeit kündbar. Start in Kürze.
Weitere Prompts: Sucht in der Familie
Gespräch bei Suchtverdacht vorbereiten
Beobachtungen sortieren, Zeitpunkt und Rahmen wählen, Ich-Botschaften statt Vorwürfe, konkrete Bitte, Umgang mit Abwehr und Bagatellisierung, Hilfsangebote nennen, Plan für danach.
Grenzen setzen und Co-Abhängigkeit erkennen
Muster erkennen (Verdecken, Entschuldigen, Kontrollieren, Retten), eigene Grenzen formulieren, Konsequenzen, die man hält, Verantwortung zurückgeben, Selbsthilfe für Angehörige, Plan für Rückfälle des Partners.
Konsum beim eigenen Kind oder Jugendlichen ansprechen
Anzeichen einordnen ohne Panik, Gespräch mit Jugendlichen (Cannabis, Alkohol, Vapes, Gaming), Regeln und Konsequenzen, Beziehung halten, Hilfe (Jugendsuchtberatung, Schule), Umgang mit Lügen und Rückfällen.
Kinder in einer Familie mit Suchtproblem schützen
Was Kinder brauchen (Erklärung, Sicherheit, Verlässlichkeit, Erlaubnis zu reden), altersgerechte Sätze, Notfallplan, Vertrauenspersonen, Hilfsangebote für Kinder suchtkranker Eltern, eigene Schuldgefühle.
Hilfe finden: Suchtberatung, Entzug, Therapie, Selbsthilfe
Das Hilfesystem verstehen (Beratungsstelle, Hausarzt, Entgiftung, Entwöhnung, ambulante Therapie, Selbsthilfe, Angehörigenangebote), Wege und Anträge als Begriffe, wie man einen Betroffenen begleitet, was die Familie während der Therapie tut.
Rückfall nach Therapie: Umgang als Angehöriger
Wenn der Partner oder das Familienmitglied nach Abstinenz wieder konsumiert: Rückfall einordnen (Teil des Weges, nicht Ende), Sofortreaktion (Sicherheit, Gespräch, Hilfe aktivieren), Grenzen halten, Notfallplan aus der Therapie nutzen, Kinder, eigene Gefühle (Wut, Enttäuschung), Beratung für Angehörige; keine Therapie.
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