Krisenplan und Selbstfürsorge im Alltag
Ein persönlicher Krisenplan (Warnzeichen, Strategien, Menschen, Nummern), Tagesstruktur für schwere Phasen, kleine Selbstfürsorge-Routinen, Umgang mit Rückschlägen, Notfallkontakte; ergänzend zur Behandlung, nicht statt.
Wann Sie diesen Prompt brauchen
In guten Phasen einen Plan machen, den man in schlechten Phasen liest. Das ist Vorsorge, keine Schwäche.
Prompt ausfüllen und kopieren
So wird das Ergebnis besser
- Plan in guter Phase schreiben und mit der Therapeutin abstimmen.
- Minimalstruktur für schwere Tage: drei Punkte, nicht zehn.
- Vertrauensperson einweihen; Plan wirkt nur, wenn jemand ihn kennt.
So fragen Sie nach
- „Erstelle den Krisenplan als ausgefüllte Seite.“
- „Formuliere die Nachricht an meine Schwester.“
- „Welche Fünf-Minuten-Routinen passen zu mir?“
Weitere Prompts: Psychische Gesundheit
Therapieplatz finden: Wege, Anrufe, Wartezeit überbrücken
Das Versorgungssystem verstehen (Hausarzt, Sprechstunde, Terminservicestelle als Begriff, Kassensitz, Kostenerstattung als Begriff), Anrufskript für Praxen, Dokumentation der Absagen, Überbrückung mit Beratungsstellen und Gruppen.
Erstgespräch bei Psychotherapie oder Psychiater vorbereiten
Beschwerden und Verlauf ordnen (ohne Diagnose), Fragen an die Therapeutin, was im Erstgespräch passiert, Passung prüfen, Sätze für schwierige Themen, Umgang mit Scham, Notizen für danach.
Angehörige mit Depression oder Angst unterstützen
Was hilft und was schadet, Sätze für schwere Momente, Hilfe anbieten ohne Druck, eigene Grenzen, Warnzeichen für Krise und Notfall, Anlaufstellen für Angehörige, Alltag gemeinsam gestalten.
Krankschreibung, Arbeit und Wiedereinstieg bei seelischer Krise
Was man dem Arbeitgeber sagt und was nicht, Krankschreibung und Krankengeld als Begriffe, Wiedereingliederung, Anpassungen am Arbeitsplatz, Umgang mit Kollegen, Reha als Begriff, Schwerbehinderung als Frage; keine Rechtsberatung.
Burnout erkennen und handeln: Warnzeichen, Schritte, Rückkehr
Erschöpfung einordnen (Warnzeichen körperlich, emotional, Verhalten), Unterschied zu Depression als Begriff, Sofortschritte (Arzt, Auszeit, Aufgaben abgeben), Krankschreibung und Reha als Begriffe, Gespräch mit Vorgesetzten, Ursachen bei Arbeit und Person, Rückkehr mit Veränderung, Rückfall vorbeugen; keine Diagnose.
Panikattacken und Angst: Umgang im Moment und im Alltag
Was bei einer Panikattacke hilft (Atem, Erdung, Sätze), was sie ist und nicht (kein Herzinfarkt als ärztlich abzuklärende Frage), Angst vor der Angst, Vermeidung erkennen, Alltag (Arbeit, Fahren, Einkaufen), Angehörige richtig helfen lassen, Hilfen (Therapie, Selbsthilfe als Begriffe), Notfall; keine Therapie.
Prompts sind der Anfang. Sicher anwenden lernen Sie im Kurs.
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