Psychopharmaka: Fragen an Arzt und Apotheke vorbereiten
Wenn Antidepressiva oder andere Psychopharmaka empfohlen werden: Fragen an Psychiater oder Hausarzt (Wirkung, Beginn, Nebenwirkungen, Dauer, Absetzen, Alternativen, Kombination mit Therapie), Bedenken formulieren, Beipackzettel verstehen als Struktur, Tagebuch für Wirkung, Absetzen nur mit Arzt, Apotheke als Ansprechpartner; keine medizinische Beratung.
Wann Sie diesen Prompt brauchen
Der Arzt verschreibt in fünf Minuten, die Fragen kommen erst zu Hause. Vorbereitete Fragen machen aus Angst eine Entscheidung.
Prompt ausfüllen und kopieren
So wird das Ergebnis besser
- Fragen schriftlich mitnehmen; die fünf Minuten sind dann fünf gute Minuten.
- Beipackzettel mit dem Arzt lesen, nicht allein nachts.
- Nie eigenmächtig absetzen; Absetzen ist ein ärztlicher Plan.
So fragen Sie nach
- „Erstelle die Fragenliste zum Ausdrucken.“
- „Erstelle das Tagebuch als Vorlage.“
- „Formuliere meine Bedenken für das Gespräch.“
Weitere Prompts: Psychische Gesundheit
Therapieplatz finden: Wege, Anrufe, Wartezeit überbrücken
Das Versorgungssystem verstehen (Hausarzt, Sprechstunde, Terminservicestelle als Begriff, Kassensitz, Kostenerstattung als Begriff), Anrufskript für Praxen, Dokumentation der Absagen, Überbrückung mit Beratungsstellen und Gruppen.
Erstgespräch bei Psychotherapie oder Psychiater vorbereiten
Beschwerden und Verlauf ordnen (ohne Diagnose), Fragen an die Therapeutin, was im Erstgespräch passiert, Passung prüfen, Sätze für schwierige Themen, Umgang mit Scham, Notizen für danach.
Angehörige mit Depression oder Angst unterstützen
Was hilft und was schadet, Sätze für schwere Momente, Hilfe anbieten ohne Druck, eigene Grenzen, Warnzeichen für Krise und Notfall, Anlaufstellen für Angehörige, Alltag gemeinsam gestalten.
Krankschreibung, Arbeit und Wiedereinstieg bei seelischer Krise
Was man dem Arbeitgeber sagt und was nicht, Krankschreibung und Krankengeld als Begriffe, Wiedereingliederung, Anpassungen am Arbeitsplatz, Umgang mit Kollegen, Reha als Begriff, Schwerbehinderung als Frage; keine Rechtsberatung.
Krisenplan und Selbstfürsorge im Alltag
Ein persönlicher Krisenplan (Warnzeichen, Strategien, Menschen, Nummern), Tagesstruktur für schwere Phasen, kleine Selbstfürsorge-Routinen, Umgang mit Rückschlägen, Notfallkontakte; ergänzend zur Behandlung, nicht statt.
Burnout erkennen und handeln: Warnzeichen, Schritte, Rückkehr
Erschöpfung einordnen (Warnzeichen körperlich, emotional, Verhalten), Unterschied zu Depression als Begriff, Sofortschritte (Arzt, Auszeit, Aufgaben abgeben), Krankschreibung und Reha als Begriffe, Gespräch mit Vorgesetzten, Ursachen bei Arbeit und Person, Rückkehr mit Veränderung, Rückfall vorbeugen; keine Diagnose.
Prompts sind der Anfang. Sicher anwenden lernen Sie im Kurs.
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